Video- oder Online- Besichtigung – digitale Vermarktung

Effektive Kontaktreduzierung für den Interessenten bequem und beliebt

Mittlerweile ist für jede Altersgruppe das eigene Smartphone, ständiger Begleiter und wird auch nicht mehr nur zur Kommunikation und für Fotos genutzt. Daher ist es nur logisch und folgerichtig,

dass die Online Besichtigung gerade jetzt in Zeiten von Corona mit möglichst wenig persönlichen Kontakten ein immer gängigeres Marketing Tool bei der Immobilienvermarktung geworden ist.

Was bedeutet Online Besichtigung?

Möchte sich ein Kauf- oder Mietinteressent nach „Studium“ des Exposés (und ggf. des „Virtuellen Rundganges“) vom Objekt vor Ort ein reales Bild machen, besichtigt er diese nicht gleich selbst persönlich, sondern lässt sich diese von einer Person vor Ort von Smartphone zu Smartphone „online“ via Internet auf sein Smartphone übertragen.

Wie funktioniert eine Online Besichtigung?

Allgemein

Nur EINE Person ist zu dem verabredeten Termin direkt vor Ort bei der betreffenden Immobilie. Über eine spezielle App oder über FaceTime (wenn alle Parteien Apple Geräte haben) wird zu einem oder parallel zu mehreren Interessenten eine direkte Liveschaltung von Smartphone zu Smartphone (oder sonstige Endgerät) freigeschaltet. Die Person vor Ort zeigt die Außen- und Innenansichten – wie bei einer „normalen“ Besichtigung – geht durch alle Räume und kann die Aussicht aus dem Fenster zeigen. Da jedes Gerät bekanntlich Mikrofon und Lautsprecher enthält, kann dem bzw. den Interessenten dabei gleichzeitig weitere Informationen zum Gezeiten gegeben werden, Fragen direkt antworten und/oder gezielt gewünschte Blickwinkel, Standpunkte oder Details vom Objekt 1:1 zeigen (Vorteil zu einem Video, bei dem nur der Aufnehmende einseitig festlegt, was, wie lange gezeigt wird).

Konkret

  • Immobilienscout24 hat eine eigene App. Die Vorgehensweise ist denkbar einfach und wird hier Schritt für Schritt erklärt.
Zum Erklärvideo
  • Immowelt.
Fragen und Antworten zur App

Worauf kommt es an?

Aufgeräumtes Objekt

Wie bei jeder „normalen“ Besichtigung sollte die Immobilie im aufgeräumten und ordentlichen Zustand präsentiert werden.

Gute Lichtverhältnisse

Im wahrsten Sinne des Wortes sollte die Wohnung, das Haus und der Garten „im besten Licht“ gezeigt werden. Hierbei sollte man schon vor der ersten Begehung geklärt haben, zu welcher Uhrzeit die Lichtverhältnisse in den Haupträumen so ideal sind, dass der beste Kompromiss gefunden wurde zwischen heller, freundlicher Atmosphäre (am besten mit Sonnenschein) und extremen Licht- und Schattenbereichen (die auch mit Kamerasystemen neuester Smartphone Generation schwierig aufzunehmen sind).

Weitwinkelige Präsentation der Räumlichkeiten

Das menschliche Auge kann komplette Räume beim Betreten durch Bewegen der Augäpfel im Sekundenbruchteil erfassen und so ein Raumgefühl entwickeln. Zwar könnte man bei einer Online Besichtigung durch (langsames) Schwenken mit einer Kamera ebenfalls den kompletten Raum aufnehmen, diese Alternative ist aber nicht mit der o.g., live-wirkenden, blitzschnellen Wahrnehmung vergleichbar.

Daher werden in der (statischen) Architekturfotografie standardmäßig Weitwinkelobjektive verwendet, die – von Anfang an für den ersten Eindruck – einen weiteren Blickwinkel des Raumes wiedergeben können.

Idealerweise sollte daher auch bei der Onlinebesichtigung dem/den Interessenten auf weit-winkelige Wahrnehmungsmöglichkeiten geachtet werden.

Dieses ist einerseits durch eine zusätzliche, separate Weitwinkellinse möglich und andererseits (erst recht) durch eine querformatige (und nicht hochformatige) Verwendung der Auf- und Wiedergabegeräte.

Dieser ausdrückliche Hinweis ist notwendig, da sich die hochformatige Haltung (zumindest bei den Smartphones) immer mehr durchsetzt.

Optimiertes Equipment bei Hilger & Hilger

Zwar haben die Kamerasysteme als solche bei den aktuellen Smartphones mittlerweile eine „beeindruckende“ Qualität, verhindern aber nicht „ohne Weiteres“ verwackelte Video-Aufnahmen und spricht man nicht direkt ins Mikrofon, schwangt die Tonübertragung.

Es versteht sich von selbst, dass diese Beeinträchtigungen die Lust und Bereitschaft für eine Online Besichtigung einschränkt und somit kontraproduktiv sind – zumal diese negativ besetzte Art der Wahrnehmung sich bewusst oder unbewusst auch negativ auf die Beurteilung der Immobilie auswirkt.

Hilger & Hilger verwendet für Onlinebesichtigungen daher

  • ein anschraubbares Weitwinkelobjektiv für das iPhone 11 pro.
  • ein Headset mit eigenem Mikrofon für eine klare Verständlichkeit auf beiden Seiten.
  • einen sogen. Gimbal für verwacklungsfreie bzw. – arme Aufnahmen (das Smartphone wird hierbei auf eine Art tragbarem Stativ befestigt. Spezielle Gelenke in dem „Stativ“ absorbieren dabei Verwacklungen).

Echte Vorteile für die Beteiligten

Effektive, drastische Reduzierung persönlicher Kontakte – bekanntlich besonders wichtig innerhalb geschlossener Räume und für Risikogruppen.